
Yin und Yang können zu einem Leben in Balance verhelfen. Sie haben ihren Ursprung in der chinesischen Philosophie und finden besonders im Doaismus Anwendung. Gemeinsam stehen sie für die Einheit, dem Dao, woraus hervor die Dualität des Yin und Yang geht. Sie bilden zwei entgegengesetzte Kräfte, die sich gegenseitig bedingen und von einander Gebrauch machen.
Weit verbreitet ist das Symbol des Taijitu, welches das weiße Yang und das schwarze Yin abbildet. Das Yang trägt die Eigenschaften hell, hart, heiß, männlich, aktiv und in Bewegung. Dem gegenüber steht das dunkle Yin mit seinen weichen, kalten, weiblichen und passiven Eigenschaften.
Gehen diese beiden Gegensätze aus der Einheit des Dao hervor, entsteht ein Schöpfungsakt. Es kommt zu einem Spannungsverhältnis zwischen Yin und Yang und Energie beginnt zu fließen. Lebensenergie, die im Indischen Prana genannt wird und im Chinesischen Chi/Qi. Damit auch unsere Lebensenergie fließen kann, ist es wichtig auch in unserem Leben einen Ausgleich, eine gewisse Balance zu schaffen. Eine Balance zwischen dunklen und hellen Stunden, zwischen Momenten der Kälte und der Hitze, zwischen aktiven Stunden und passiven Stunden. Mich in meinem Alltag immer wieder an das Symbol und die dahintersteckende Bedeutung des Yin und Yang zu erinnern, hilft mir auch immer wieder selbst in Balance und in Einklang mit mir selbst zu kommen.
Quellen:
Yin und Yang (2022, 30. Mai) In: Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang
Kaptchuk, T. J. (2010). Das grosse Buch der chinesischen Medizin: die Medizin von Yin und Yang in Theorie und Praxis. München: Knaur.
